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Tierquäler ertränkt Hund

Tierquäler ertränkt Hund mit Hantel-Scheibe.

Stade – Den Kampf gegen das 2,5 Kilogramm schwere Gewicht konnte der Hund nicht gewinnen.
Es ist ein Foto, das nicht nur Tierfreunde schockiert: Eine Bulldogge liegt tot am Ufer des Horstsees in Stade (Niedersachsen). Eine Hantelscheibe ist mit Kabelbindern an der Vorderpfote festgezurrt.

So hatte ein Tierquäler den Hund in dem See versenkt!
Am Silvester-Morgen entdeckte ein Spaziergänger die tote Continental-Bulldogge im See und rief die Polizei. Mit den Beamten zog er den 20 Kilogramm schweren Hund aus dem Wasser.

Der Hunde-Mord ist für die Polizei ein „Verstoß gegen das Tierschutzgesetz“ – sie ermittelt und sucht Zeugen.

Wem der Hund gehörte, ist unklar – die Bulldogge trug kein Halsband und hatte auch keinen Chip.

KREIS-VETERINÄRAMT HILFT BEI HALTERSUCHE.
Toter Hund im Stader Horstsee: PETA setzt Belohnung aus.

Aufklären, unter welchen Umständen der Hund starb.
Die Meldung vom im Teich versenkten Hund sorgte mittlerweile bundesweit für Schlagzeilen.

 Daraufhin hat PETA reagiert.
Die Tierrechtsorganisation setzt 1.000 Euro als Belohnung für Hinweise aus, die zu einer rechtskräftigen Verurteilung des Täters führen.

Wer zur Aufklärung des Falles beitragen kann, wird gebeten, sich bei PETA unter Tel. 0711 - 8605910 oder per E-Mail unter whistleblower@peta.de zu melden - gern auch anonym. "Wir möchten bei der Aufklärung helfen, unter welchen Umständen der Hund gestorben ist. Wer ein fühlendes Individuum fesselt und in einem See ertränkt, muss gefunden werden", so Lisa Bechtloff, Fachreferentin für Whistleblower-Fälle bei PETA.

Mit der Auslobung der Belohnung sollen potenzielle Zeugen ermutigt werden, "bei Tiermisshandlungen nicht wegzusehen", so Bechtloff. PETA hat nach eigenen Angaben Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Stade erstattet.




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