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Kinder-und Tierschutz

Pelzindustrie verbieten.

In der globalen Pelzindustrie werden jährlich über 100 Millionen Tiere für die Modeproduktion getötet. Berichte von Tierschutzorganisationen dokumentieren dabei immer wieder grausame Praktiken, bei denen Tiere – insbesondere in Ländern mit schwachen Tierschutzgesetzen wie China – bei lebendigem Leib gehäutet werden.

Zentrale Fakten zur Tötung in der Pelzindustrie:

  • Lebendiges Häuten: Recherchen (u. a. von PETA und HSI) zeigen, dass Tiere wie Marderhunde oder Füchse oft nur durch Schläge oder Elektroschocks betäubt werden. In vielen Fällen sind sie noch bei Bewusstsein oder bewegen sich, während ihnen das Fell abgezogen wird.
  • Gängige Tötungsmethoden: Um das Fell nicht zu beschädigen, werden Methoden wie analer Elektroschock, Vergasung (oft mit Kohlenmonoxid) oder der Genickbruch angewandt. Diese führen oft nicht sofort zum Tod und verursachen extremes Leid.
  • Betroffene Tierarten: Hauptsächlich werden Nerze, Füchse, Marderhunde, Waschbären, Chinchillas und Kaninchen gezüchtet. In asiatischen Produktionen gelangen zudem Felle von Hunden und Katzen in den Handel, oft falsch deklariert als Kunstpelz.

Aktuelle Entwicklungen (Stand 2023):

  • EU-weites Verbot: Im März 2023 wird eine finale Entscheidung über ein EU-weites Verbot der Pelztierzucht erwartet.
  • Nationale Verbote: Polen hat im Dezember 2025 ein Verbot von Pelzfarmen beschlossen. In der Schweiz gilt seit Juli 2025 ein Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte.
  • Rückgang der Branche: Die weltweite Pelzproduktion ist laut Berichten von Anfang 2025 in den letzten zehn Jahren um etwa 85 % eingebrochen, da immer mehr Modemarken auf Echtpelz verzichten.


Lieber trage ich Tüll...



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