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Kinder-und Tierschutz

Emotionale Erpressung im Tierschutz

Emotionale Erpressung im Tierschutz – das sehen wir kritisch!

„SOS! Ich muss sterben, wenn du jetzt nicht spendest.“
„Nur du kannst ihn retten.“
„Ich werde sterben ohne Paten.“ 

Solche Sätze begegnen uns immer wieder in Spendenaufrufen.

Wir sehen diese Form der Ansprache kritisch – denn sie arbeitet mit emotionalem Druck und verschiebt Verantwortung. 

Schuldgefühle & Druck.

Diese Aussagen suggerieren:
Wenn du jetzt nicht handelst, stirbt dieses Tier – und du bist schuld.
Das erzeugt Schuldgefühle und setzt Menschen massiv unter Druck.

Dramatik.
Auch die Bildsprache ist oft reißerisch: Tränen, Elend, schockierende Zustände. 

Ja, Missstände müssen sichtbar gemacht werden – auch wir zeigen die Realität.

Aber wir achten auf ein Gleichgewicht zwischen Transparenz und Zumutbarkeit. 

Nicht jedes Bild muss extremer sein als das vorherige.

Mitleid statt Nachhaltigkeit.

Solche Formulierungen führen zu unüberlegten Adoptionen aus Mitleid.

Das ist weder fair gegenüber den Tieren noch gegenüber den Menschen, die sie aufnehmen – oft überfordert und unzureichend informiert.

So werden Tiere vorschnell importiert, ohne zu prüfen, ob sie überhaupt ins jeweilige Umfeld passen.

Das ist keine nachhaltige Vermittlung – das ist Problemverschiebung. 

Ja, auch wir sind auf Spenden angewiesen.
Ja, wir suchen regelmäßig Endstellen, Pflegestellen, Auffangstationen und Gnadenhöfe.
Ja, wir freuen uns über neue Mitglieder, die uns schon mit 3 € im Monat unterstützen. 

Aber wir setzen auf Überzeugung statt Druck.

Auf Unterstützung aus Haltung – nicht aus schlechtem Gewissen.




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